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SketchUp in Revit importieren, ohne das Projekt zu zerlegen

DKDaan Kessels· CAD- & BIM-SpezialistZuletzt aktualisiert: 8. August 2026· 11 Min. Lesezeit
Kurze Antwort

Um SketchUp in Revit zu importieren, erstellen Sie zuerst eine Familie und gehen dort auf die Registerkarte Einfügen, Gruppe Importieren, CAD importieren, mit Dateityp SKP. Setzen Sie Farben auf Beibehalten und Positionierung auf Auto - Ursprung zu Ursprung, geben Sie der Familie eine schneidbare Kategorie und laden Sie sie danach ins Projekt.

Blaudruck eines Ausstellungsgebäudes: zwei Aufrisse und darunter der Grundriss, alles in weißen Linien auf tiefblauem Grund

Das Modell steht in SketchUp, der Import nach Revit dauert keine Minute, und drei Wochen später fällt auf, dass in keiner Bauteilliste etwas auftaucht und der Schnitt an der falschen Stelle aufhört. Am Ende dieses Artikels liegt dasselbe Modell so in Ihrem Projekt, dass Sie es austauschen, bemaßen und auswerten können.

Klären Sie zuerst, wozu das Modell in Revit dienen soll.

Der Import selbst sind drei Klicks. Ob er etwas taugt, entscheidet sich vorher, an einer Frage, die selten jemand stellt: Was soll das Modell in Revit können? Ein Umgebungsmodell hat andere Ansprüche als ein Sonderbauteil.

Was Sie vorhabenDer passende WegWas Sie danach haben
Umgebungs- oder Geländemodell für VisualisierungenSKP verknüpfen statt importierenGeometrie, die der Quelldatei folgt
Einzelnes Objekt, das gezählt werden sollSKP in eine ladbare Familie importieren, Kategorie setzenEin Bauteil, das in der Bauteilliste erscheint
Entwurf, aus dem Wände, Decken und Öffnungen werden sollenIn SketchUp klassifizieren und über IFC öffnenBauteile mit Familienklassifizierung, kein fertiges Fachmodell

Für detaillierte Gelände- und Kontextmodelle empfiehlt Trimble ausdrücklich die Verknüpfung statt des Imports. Für die beiden anderen Zeilen geht es hier weiter.

Das Aufräumen in SketchUp entscheidet, was Revit mit dem Modell anfangen kann.

Autodesk beschreibt es unverblümt: Revit behandelt die importierten Daten als "komplizierte Geometriesammlung". Das ist keine Beleidigung, sondern eine Beschreibung. Was Sie hineinschieben, bekommen Sie als Flächenhaufen zurück, also schieben Sie weniger hinein.

Diese Liste arbeiten Sie ab, bevor Revit überhaupt startet:

  • Löschen Sie, was in Revit nie zu sehen sein wird. Staffage, Fahrzeuge, Bepflanzung und das Innenleben geschlossener Schränke bringen im Bauwerksmodell nichts.
  • Drehen Sie verkehrt liegende Flächen um. Eine blaue Rückseite verzeihen Sie sich in SketchUp, in Revit wird daraus eine Fläche mit dem falschen Material.
  • Räumen Sie ungenutzte Komponenten, Materialien und Tags aus der Datei. Sie reisen sonst unbemerkt mit.
  • Skalieren Sie nie eine ganze Gruppe oder Komponente mit dem Skalierungswerkzeug. Autodesk hält fest, dass solche Objekte "nach dem Import in Revit eventuell nicht korrekt skaliert" werden.
  • Legen Sie pro Material einen eigenen Layer an. Autodesk verweist ausdrücklich darauf, dass Sie "die Layereinstellungen von Trimble SketchUp anpassen" können, um die Ergebnisse zu optimieren.

Ob Ihre Behälter Gruppen oder Komponenten sein sollten, ist keine Geschmacksfrage: Klären Sie im Zweifel erst den Unterschied zwischen Komponenten und Gruppen in SketchUp, denn diese Entscheidung wirkt bis in die Revit-Familie hinein. Die vollständige Liste dessen, was den Weg nach Revit nicht übersteht, führt Autodesk in der deutschen Hilfe (Einschränkungen bei in Revit importierten SketchUp-Daten, geprüft am 8. August 2026).

Ausschnitt einer Bauzeichnung auf Papier, quer darüber ein angespitzter Bleistift und die Kante eines weißen Lineals
Was hier verschwindet, müssen Sie später in Revit nicht mehr aufräumen.

Der Ursprung des SketchUp-Modells wird in Revit zum Einfügepunkt.

Hier geht im deutschsprachigen Raum am meisten Zeit verloren, und schuld ist meistens der amtliche Lageplan. Der kommt mit Rechts- und Hochwerten aus dem Kataster, jemand baut das SketchUp-Modell darauf auf, und schon steht der Entwurf hunderte Kilometer vom Nullpunkt entfernt.

Der längste Suchnachmittag, den ich damit hatte, betraf eine Sporthalle. Der Import war laut Projektbrowser da, zu sehen war nichts. Das Modell lag genau so weit daneben wie die DWG-Unterlage, auf der es aufgebaut worden war, und niemandem war aufgefallen, dass diese in Katasterkoordinaten eingefügt war.

Deshalb gehören diese drei Handgriffe vor den Import:

  1. Setzen Sie das Modell auf den Ursprung, mit der Aufstandsfläche auf der Bodenebene.
  2. Richten Sie die Vorderseite immer gleich aus, damit sich alle Ihre Familien beim Platzieren gleich verhalten.
  3. Prüfen Sie das an einer Kante und nicht nach Gefühl.

Beim Import stellen Sie Positionierung dann auf Auto - Ursprung zu Ursprung. Die Option tut, was ihr Name verspricht, aber sie kann nur so gut sein wie der Ursprung, den Sie ihr anbieten.

Importieren Sie die SKP-Datei in eine Familie und nicht direkt ins Projekt.

Autodesk fasst den Weg in zwei Sätzen zusammen: "Um einen Trimble SketchUp-Entwurf zu integrieren, importieren Sie die SKP-Datei in eine Revit-Familie. Laden Sie dann die Familie in ein Revit-Projekt." Das klingt nach einem Umweg. Es ist der Schritt, der Ihnen später alles rettet.

Zwei Varianten stehen zur Wahl:

  • Projektfamilie, direkt im Revit-Projekt erstellt. Schnell, aber sie bleibt in dieser einen Datei gefangen.
  • Ladbare Familie, im Familieneditor erstellt und als eigene .rfa-Datei gespeichert. Das ist fast immer die richtige Wahl.

Der Gewinn ist konkret. Kommt eine überarbeitete SketchUp-Datei herein, öffnen Sie die Familie, löschen den alten Import, importieren den neuen und laden die Familie erneut ins Projekt. Jede platzierte Instanz zieht mit. Wenn Ihnen der Familieneditor noch fremd ist, lesen Sie vorher nach, wie Sie eine Revit-Familie aufbauen.

Einen Preis hat dieser Weg auch, und Autodesk benennt ihn offen. Importierte Geometrie lässt sich nicht auflösen, eine ungleichmäßige Skalierung reagiert in einer Familie besser als im Projekt, und "die Energieanalysefunktion funktioniert möglicherweise nicht mit Familien, die importierte Trimble SketchUp-Geometrie enthalten". Nur der letzte Punkt tut wirklich weh.

Der Import läuft über die Registerkarte Einfügen und die Schaltfläche CAD importieren.

Die deutsche Oberfläche heißt hier anders als die englischen Anleitungen im Netz, deshalb die Schritte mit den Namen, die bei Ihnen auf dem Bildschirm stehen:

  1. Erstellen Sie die Familie im Familieneditor oder als Projektfamilie im Projekt.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Einfügen und in der Gruppe Importieren auf CAD importieren.
  3. Wechseln Sie im Dialogfeld CAD-Formate importieren in den Ordner mit der SKP-Datei.
  4. Wählen Sie unter Dateityp den Typ SKP und markieren Sie die Datei.
  5. Stellen Sie die Importoptionen ein, unten im selben Dialogfeld, bevor Sie bestätigen.
  6. Klicken Sie auf Öffnen und warten Sie, bis Revit die Datei eingelesen hat.
Registerkarte Einfügen > Gruppe Importieren > CAD importieren
Dateityp: SKP

Danach sehen Sie häufig erst einmal gar nichts. Das ist normal. Wechseln Sie zu einer 3D-Ansicht, stellen Sie den Bildstil auf Schattiert und tippen Sie ZF für Zoom anpassen. Autodesk nennt in derselben Anleitung zwei weitere Handgriffe: im Dialogfeld Arbeitsebene eine Ebene wählen, und bei einer Körperfamilie die Option Körperform und Geschossdecken anzeigen einschalten.

Die Importoptionen legen Farben, Layer, Einheiten und Position fest.

Die Zeile am unteren Rand des Dialogfelds ist wichtiger, als sie aussieht: Einen Teil davon korrigieren Sie später nur mit einem zweiten Import. Autodesk gibt für SKP-Dateien zu jeder Option einen Wert vor.

OptionEmpfohlener WertWas sonst passiert
FarbenBeibehaltenDie Vorgabe Umkehren dreht alle Farben um
LayerAlleMit Sichtbar oder Festlegen bleiben Teile zurück
ImporteinheitenAutomatische ErkennungDas Modell kommt als Puppenhaus oder Stadion an
PositionierungAuto - Ursprung zu UrsprungDer Einfügepunkt wird unberechenbar
PlatzierungEbene 1 oder ReferenzebeneDie Geometrie landet auf der falschen Ebene
An Ansicht ausrichtenaktiviertDer Import kommt verdreht herein

Stimmt der Maßstab nicht, wählen Sie die Einheit von Hand: Fuß, Zoll, Meter, Dezimeter, Zentimeter, Millimeter oder ein benutzerdefinierter Faktor. Skalieren Sie das importierte Objekt bitte nicht nachträglich in Revit zurecht, ein zweiter Import ist schneller und ehrlicher.

Eine Option übersieht fast jeder: Leicht versetzte Linien korrigieren ist voreingestellt und greift bei Abweichungen bis 0,1 Grad. Bei einem Modell, das gerade aussieht und es nicht ganz ist, ist das ein Geschenk. Zur Vorgabe Umkehren habe ich dagegen eine klare Meinung: Für SKP-Dateien ist sie die falsche Voreinstellung und kostet jeden Einsteiger genau einmal einen kompletten Import.

Die Familienkategorie entscheidet über Sichtbarkeit, Schnitt und Bauteilliste.

An dieser Stelle geht es bei den meisten schief, und zwar mit Verzögerung. Der Import hat funktioniert, das Modell steht da, und im Schnitt entsteht trotzdem keine Schnittfläche. Das ist kein Fehler. Das ist die Kategorie.

Eingestellt wird sie über die Registerkarte Erstellen oder Ändern, Gruppe Eigenschaften, Schaltfläche Familienkategorie und -parameter. Drei Dinge hängen daran: wie die Geometrie in Ansichten gezeichnet wird, ob Sie das Bauteil auswählen, beschriften und auswerten können, und wie es auf die Schnittebene einer Ansicht reagiert.

  • Schneiden in Ansichten zulassen ist der Familienparameter, der die Geometrie als Schnitt anzeigt, wenn die Schnittebene der Ansicht sie trifft.
  • Nicht jede Kategorie ist schneidbar. Autodesk formuliert es unmissverständlich: "Importe können nur von einer Schnittebene geschnitten werden, wenn sie in eine schneidbare Familienkategorie importiert werden."

Praktisch heißt das: Wählen Sie bewusst. Für einen Empfangstresen oder einen Stuhl ist Möbel die richtige Kategorie, denn dann taucht das Teil in einer Bauteilliste auf, die Sie über die Registerkarte Ansicht, Gruppe Erstellen, Dropdown-Liste Bauteillisten anlegen. Für alles, was sich nirgends einordnen lässt, bleibt Allgemeines Modell.

Erscheint der Import im Projekt gar nicht, prüfen Sie Sichtbarkeit/Grafiken. Unter Importierte Kategorien steht die Zeile Importe in Familien, die sämtliche importierte Geometrie innerhalb von Familien auf einmal schaltet. Dort endet Ihre Kontrolle auch, denn einzelne Teile eines Imports lassen sich nicht isolieren.

Farben kommen mit, Texturen bleiben in SketchUp zurück.

Mit Farben auf Beibehalten kommt Ihr Modell farblich wiedererkennbar an. Danach hört es auf. In der Liste der nicht unterstützten Eigenschaften stehen bei Autodesk selbst auf der deutschen Seite die englischen Bezeichnungen: Texture Image Maps, Smooth Curved Surfaces, Text and Dimensions, Raster Images und gespeicherte Pages. Die Eichenmaserung, die in SketchUp überzeugt hat, kommt als braune Fläche an.

Dazu eine Falle, die erst beim Rendern auffällt. Autodesk schreibt: "Wird in Trimble SketchUp ein Material bzw. eine Farbe auf nur eine Seite einer Oberfläche angewendet, wendet Revit das Material bzw. die Farbe standardmäßig auch auf die andere Seite an." Flächen, die verkehrt herum liegen oder vorne und hinten unterschiedlich gestrichen sind, zeigen deshalb das falsche Material.

Der Ausweg liegt in Revit und ist bequemer, als er klingt. Registerkarte Verwalten, Gruppe Einstellungen, Objektstile, dann die Registerkarte Importierte Objekte. Dort steht jeder Layer aus Ihrer SketchUp-Datei als eigene Zeile, mit Linienstärke, Linienfarbe, Linienmuster und Material. In der Spalte Material greifen Sie auf ein echtes Revit-Material zu.

Damit wird die Layerordnung in SketchUp zur Entwurfsentscheidung. Vier Layer für Holz, Stahl, Glas und Polster bedeuten in Revit vier Zeilen und fünf Minuten Arbeit. Alles auf einem Layer bedeutet eine Zeile. Dieselbe Logik greift umgekehrt, wenn Sie eine DWG-Datei in SketchUp importieren, denn auch dort entscheiden die Layer, wie viel Zugriff Ihnen danach bleibt.

Blaupause eines schmalen Grachtenhauses: Grundriss, Längsschnitte und Details, alles von Hand beschriftet
Materialien werden pro importiertem Layer zugewiesen, nicht Fläche für Fläche.

Über IFC wird aus klassifizierter SketchUp-Geometrie ein Revit-Bauteil.

Viele Büros im deutschsprachigen Raum tauschen ohnehin über IFC aus, und für den Weg von SketchUp nach Revit ist das die interessantere Route. Sie ist mehr Arbeit. Sie ist auch die einzige, an deren Ende etwas steht, das sich wie ein Bauteil benimmt.

Trimble beschreibt sie so: Sie klassifizieren alle Gruppen und Komponenten als IFC-Objekte, beim Erstellen, über die Entity Info oder mit dem Classifier. Danach exportieren Sie über File, Export, 3D Model und wählen IFC 2.3. In Revit öffnen Sie die Datei über die Registerkarte Datei, Öffnen (IFC), im Dialogfeld IFC-Datei öffnen.

Das Ergebnis ist der eigentliche Punkt. Alle klassifizierten Gruppen und Komponenten werden laut Trimble zu Revit-Bauteilen mit der passenden Familienklassifizierung. Sie können anschließend Fenster, Türen und flächenbasierte Familien aufnehmen, beschriftet und in Bauteillisten ausgewertet werden und werden in Grundrissen, Schnitten und Ansichten geschnitten.

Vier Bedingungen nennt Trimble dafür, und die sind streng (Trimble zum Export von SketchUp nach Revit, geprüft am 8. August 2026):

  • Jede Geometrie liegt in einer Gruppe oder Komponente und ist ein echtes dreidimensionales Objekt.
  • Jedes Objekt ist geschlossen, also wasserdicht.
  • Wandsysteme werden als gerade Abschnitte gruppiert, denn Revit interpretiert IFC-Wände mit Rücksprüngen oder Höhenversätzen nicht.
  • Materialien liegen auf der Gruppe oder Komponente, nicht auf einzelnen Flächen, sonst gehen sie beim IFC-Export verloren.

Ein importiertes Modell wird nie zu einem parametrischen Revit-Element.

Um diesen Punkt drücken sich die meisten Anleitungen, also hier deutlich: Es gibt keine Umwandlung. Aus SketchUp-Wänden werden keine Revit-Wände mit Schichtaufbau.

Autodesk zählt die Folgen nüchtern auf. "In Revit können 3D-Daten nicht aufgelöst werden. Wenn Sie dies versuchen, werden 3D-Flächen ausgeblendet, und eine Warnmeldung wird angezeigt." Parameter zum Steuern der Form lassen sich nicht hinzufügen. Die Geometrie lässt sich weder bearbeiten noch über Sichtbarkeits- und Grafikeinstellungen in Teilen isolieren. Zur Umwandlung von Körperflächen in Wände, Geschossdecken und Dächer heißt es knapp: "Dies wird jedoch nicht empfohlen, und die Ergebnisse sind nicht in allen Fällen vorhersehbar."

Was funktioniert, ist der Umweg: Import als Unterlage, darüber modelliert. Volumen setzen, fixieren und die echten Revit-Wände, Decken und Öffnungen dagegen bauen. Nur diese Bauteile werden korrekt ausgewertet. Für reine Ausstattung bleibt der Import, wie er ist.

Wollen Sie die Verbindung zur Quelldatei behalten, nehmen Sie statt des Imports die Registerkarte Einfügen, Gruppe Verknüpfungen, CAD verknüpfen. Welche Wege offenstehen, hängt auch von Ihrer Ausgabe von Autodesk Revit ab.

Es klappt immer noch nicht? Diese fünf Ursachen decken fast alles ab.

Fast jeder misslungene SketchUp-Import fällt in eines dieser Fächer.

Was Sie sehenWahrscheinliche UrsacheWas Sie tun
Nach dem Import ist nichts zu sehen2D-Ansicht, falsche Arbeitsebene oder zu weit gezoomt3D-Ansicht, Bildstil Schattiert, ZF
Das Modell steht weit vom NullpunktDer Ursprung lag weit vom Modell entferntIn SketchUp auf den Ursprung setzen, neu importieren
Die Maße stimmen nichtEinheit falsch erkannt oder Komponente ganz skaliertEinheit von Hand wählen, Skalierung in SketchUp reparieren
Alle Farben sind verdrehtFarben stand auf UmkehrenNeu importieren mit Farben auf Beibehalten
Im Schnitt entsteht keine SchnittflächeDie Kategorie ist nicht schneidbarÜber Familienkategorie und -parameter ändern

Verweigert die Datei den Dienst vollständig, liegt es meist an der Geometrie. Autodesk hält fest: "Nicht alle Trimble SketchUp-Importe sind für Körpermodelle geeignet", und nennt komplexe Formen mit kleinen Löchern als Stolperstein. Teilen Sie die Datei dann auf und importieren Sie in Etappen. Stecken Sie danach immer noch fest, schreiben Sie uns mit der Datei im Anhang.

Eine Beobachtung zum Schluss. Der Import ist keine technische Frage, sondern eine Absprache im Team. Wird festgelegt, dass jedes SketchUp-Modell auf dem Ursprung steht und pro Material einen eigenen Layer bekommt, brauchen Sie diesen Artikel nie wieder. Wird das nicht festgelegt, lesen Sie ihn beim nächsten Projekt erneut.

Häufig gestellte Fragen

Erstellen Sie zuerst eine Familie und klicken Sie dort auf die Registerkarte Einfügen, Gruppe Importieren, CAD importieren. Wählen Sie im Dialogfeld CAD-Formate importieren unter Dateityp den Typ SKP, stellen Sie die Importoptionen ein und laden Sie die fertige Familie anschließend in Ihr Projekt.

Meistens stehen Sie in der falschen Ansicht. Wechseln Sie zu einer 3D-Ansicht, stellen Sie den Bildstil auf Schattiert und tippen Sie ZF. Autodesk nennt zwei weitere Handgriffe: im Dialogfeld Arbeitsebene eine Ebene wählen und bei einer Körperfamilie Körperform und Geschossdecken anzeigen einschalten.

Farben ja, wenn Sie Farben auf Beibehalten setzen. Texture Image Maps führt Autodesk ausdrücklich als nicht unterstützt auf. Echte Materialien weisen Sie danach in Revit zu, über Registerkarte Verwalten, Gruppe Einstellungen, Objektstile, Registerkarte Importierte Objekte, und zwar pro importiertem Layer.

Weil die Familienkategorie es nicht zulässt. Laut Autodesk werden Importe nur von einer Schnittebene geschnitten, wenn sie in eine schneidbare Familienkategorie importiert wurden. Ändern Sie die Kategorie über Familienkategorie und -parameter und achten Sie auf den Parameter Schneiden in Ansichten zulassen.

Er ist aufwendiger und liefert dafür mehr. Klassifizieren Sie in SketchUp alle Gruppen und Komponenten als IFC-Objekte und öffnen Sie die Datei in Revit über Datei, Öffnen (IFC), dann entstehen Bauteile mit Familienklassifizierung, die beschriftet, ausgewertet und geschnitten werden können.

Entweder hat die automatische Erkennung die falsche Einheit gewählt, oder eine Gruppe wurde in SketchUp komplett mit dem Skalierungswerkzeug skaliert. Autodesk nennt genau das als bekannte Ursache. Importieren Sie neu mit von Hand gewählter Einheit und bauen Sie die Komponente in SketchUp korrekt auf.

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Daan Kessels
CAD- & BIM-Spezialist

Daan arbeitet seit über zehn Jahren mit AutoCAD, Revit und Civil 3D in der Bau- und Installationsbranche und hilft Planern, ihre Zeichenarbeit schneller und fehlerfreier zu erledigen.

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